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Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks neu besetzt – Menschen mit Behinderung sind nun vertreten - BBSB-Inform - 24.05.2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

Den Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks bilden 50 Vertreterinnen und Vertreter bedeutsamer politischer, weltanschaulicher und gesellschaftlicher Gruppen. Das zum 1. Januar 2017 novellierte

Bayerische Rundfunkgesetz sieht vor, dass zusätzlich zu den bisherigen 47 Mitgliedern im Rundfunkrat auch ein Vertreter aus dem Bereich Freizeit, Tourismus, Gastronomie und Hotel, ein Vertreter der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihrer Angehörigen in Bayern sowie ein Vertreter der Arbeitsgemeinschaft der Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte Bayerns in das Gremium entsandt wird.

Vertreter der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung ist Christian Seuß. Die Redaktion gratuliert ihm zur Wahl.

Judith Faltl, Landesvorsitzende des BBSB, freut sich sehr über die direkte Beteiligung der Menschen mit Behinderung.

Sie sagte gegenüber der Redaktion von BBSB-Inform:

„Die Sache geht auf eine Initiative der Freien Wähler zurück, die wir, der BBSB, aufgegriffen haben.

Das war im Dezember 2014. Der BBSB hatte seinerzeit die Anregung der Freien Wähler den Rundfunk- und Medienrat um einen Sitz der Menschen mit Behinderung zu erweitern an die LAG Selbsthilfe Bayern weitergegeben und auch die weiteren im bayerischen Landtag vertretenen Fraktionen angeschrieben und angeregt, diese Initiative zu unterstützen. In den Folgejahren haben wir den Prozess aktiv begleitet.

Schön war es für mich dann am 15. Mai zu lesen, dass wir gemeinsam erfolgreich waren, das Gesetz geändert und Christian Seuß als Vertreter der LAG Selbsthilfe berufen wurde. Wir haben so einen direkten Vertreter im Gremium, der die Anliegen blinder und sehbehinderter Menschen kennt, dem wir unsere Wünsche und Anregungen mitgeben und der sie autentisch vertreten kann.

Der Rundfunkrat wacht darüber, dass der Bayerische Rundfunk seine Aufgaben gemäß dem Gesetz erfüllt. Seine Mitglieder sind unabhängig und den Interessen der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Rundfunks verpflichtet.

Neue Arbeitsweise des Rundfunkrats

Der Rundfunkrat hat Anfang 2017 die Aufgabenzuschnitte seiner Ausschüsse reformiert, um mit einer schlankeren und effizienteren Struktur in die neue Amtsperiode zu starten. Ziel ist es, der

trimedialen Organisation des Bayerischen Rundfunks gerecht zu werden und diese zu unterstützen: Künftig befasst sich ein medienübergreifend arbeitender Programmausschuss mit allen Fragen des Programms. Er tritt an die Stelle von Fernsehausschuss, Hörfunkausschuss und

Projektgruppe Telemedien. Im Mittelpunkt steht die genre- themenbezogene Auseinandersetzung mit der programmlichen Qualität und der publizistischen Relevanz der BR-Angebote auf allen Ausspielkanälen. Im Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen werden künftig neben (betriebs-)wirtschaftlichen Fragen auch alle ersonalfragen behandelt. Dies erlaubt eine ganzheitlichere Befassung mit den Ressourcen des BR. Im Ausschuss für Grundsatzfragen und Medienpolitik werden alle Organisations-, Struktur- und Rechtsfragen sowie Themen der Medienpolitik vorberaten. Übergreifend wird der Ausschuss insbesondere auch den laufenden Umstrukturierungsprozess des BR begleiten.

Näheres zu den Aufgabenprofilen ist der Geschäftsordnung des Rundfunkrats zu entnehmen. Die

einzelnen Mitgliedschaften der Rundfunkratsmitglieder in den Ausschüssen können der Homepage des Rundfunkrats unter www.br.de/rundfunkrat entnommen werden. Dort werden

regelmäßig auch Sitzungstermine, Tagesordnungen sowie Ergebnisse der Beratungen veröffentlicht.

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