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Sozialministerin Müller startet Kampagne für Inklusion in die Arbeitswelt gemeinsam mit Saliya Kahawatte und Judith Faltl - BBSB-Inform - 22.03.2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

Mein ‚Blind Date mit dem Leben – dieser Film aus den deutschen Top 10 Kinocharts zeigt, wie Inklusion am Arbeitsplatz funktioniert: ein junger Mann mit Sehbehinderung erfüllt sich seinen Traum und schafft mit Hilfe seiner Kollegen die Ausbildung im Bayerischen Hof.

Der Film erzählt eine wahre Geschichte. Saliya erblindet kurz vor dem Abitur nahezu vollständig nach einer Netzhautablösung. Es verbleiben ihm noch 5 % Sehkraft.

Sein Traum war immer eine Ausbildung im Hotelfach, doch mit seiner Behinderung erhält er nur Absagen. So verschweigt er seine Behinderung und schafft mit viel Fleiß und der Unterstützung eines guten Freunds die Ausbildung.

Eine Geschichte, die sich nach Auffassung von Bayerns Sozial- und Arbeitsministerin Emilia Müller noch möglichst oft wiederholen soll: Inklusion in die Arbeitswelt bedeutet: Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten ganz selbstverständlich zusammen. Damit das noch mehr zur Normalität in bayerischen Unternehmen wird, haben wir eine Kampagne gestartet, um Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf die Vorteile der Inklusion am Arbeitsplatz hinzuweisen und um Vorurteile abzubauen.

Gestartet wurde die Kampagne zur beruflichen Inklusion am 15.3. in München.

Nach der Vorführung von Mein Blind Date mit dem Leben diskutierte Moderatorin Anouschka Horn mit der Ministerin, Saliya Kahawatte (dessen Leben verfilmt wurde), Yoko Higuchi-Zitzmann (der Produzentin des Films), Innegrit Volkhardt (der Chefin des Bayerischen Hofs), Michael Grimm (der den Koch spielt) und Judith Faltl, der Landesvorsitzenden des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes.

Wichtig ist uns, dass sich die Arbeitssuchenden mit Behinderung mehr zutrauen und die Arbeitgeber gleichermaßen offen auf alle Bewerber zugehen. Firmen, die Menschen mit Behinderung eingestellt haben, stellen fest: gerade diese Mitarbeiter machen ihren Job nicht nur besonders engagiert, sie verbessern auch das Betriebsklima – ein Vorteil, den man sich nicht entgehen lassen sollte, so Müller mit Blick auf die Ziele der Kampagne.

Entscheidend sei der Wille etwas zu schaffen. Darüber waren sich die Diskutanten einig.

Das Können kann erlernt werden. Dafür muss allerdings und das ist häufig die Schwierigkeit, ein Betrieb gefunden werden, welcher die Herausforderung eingeht, einen Menschen mit Behinderung einzustellen. Hier müssen noch Barrieren in den Köpfen abgebaut werden.

Trotz der Vielzahl an Unternehmen, die Menschen mit Behinderung einstellt ist die Zahl der Zögerer noch viel zu Groß. Menschen mit Behinderung partizipieren noch nicht in dem Maß von der Verbesserung der Beschäftigungssituation in Deutschland als Menschen ohne Behinderung.

Und außerdem auf jeden einzelnen Arbeitssuchenden kommt es an.

Arbeitgeber, Arbeitnehmer und alle anderen interessierten Leser finden hier weitere Informationen zur Inklusion am Arbeitsplatz:

http://www.arbeit-inklusiv.bayern.de

Bewegtbildmaterial können Sie unter folgendem Link downloaden:

https://we.tl/rCgvoMaRzu

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