Newsletter bbsb-inform

Bayerns Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger zeichnet BBSB mit Signet Bayern barrierefrei - Wir sind dabei aus - BBSB-Inform - 08.06.2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

„Barrierefreiheit bedeutet vor allem auch die Barrieren im Kopf abzubauen und die Gesellschaft für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen zu sensibilisieren. Dem Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund gilt mein besonderer Dank für die professionelle und kompetente Unterstützung bei der Bewältigung dieser gemeinsamen, gesamtgesellschaftlichen Aufgabe.“

Darauf hat Bayerns Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger anlässlich des Sehbehindertentags am 6. Juni 2017 hingewiesen als er beim BBSB e.V. am 2. Juni zu Besuch war.

Dort weihte er zusammen mit den Landesgeschäftsführern des Vereins Steffen Erzgraber, zuständig für Verbands- und Sozialpolitik, und Christian Scherm, zuständig für Finanzen und Administration, sowie dem Landesverkehrsbeauftragten des BBSB Johannes Voit das Signet „Bayern Barrierefrei – Wir sind dabei“ ein. Mit diesem Signet zeichnet das Bayerische Sozialministerium Institutionen aus, die in Bayern Barrieren abbauen.

In dem sehr kooperativen Gespräch zum gegenseitigen Wissensaustausch wies der Architekt Johannes Voit, selbst Rollstuhlfahrer, darauf hin, dass die Anforderungen an bauliche Barrierefreiheit je nach Art der Behinderung oft sehr divergierten. So sei ein öffentlicher Platz ohne Ecken und Kanten für Rollstuhlfahrer ideal, für seheingeschränkte Menschen hingegen geradezu gefährlich, da hier eine Orientierung mit dem Stock nicht mehr möglich sei.  

Johannes Voit leitet das vereinseigene Servicebüro Barrierefreie Umwelt (SBU) und betreut komplexe Bauvorhaben sowie solche, die Vorbildcharakter oder eine landesweite Bedeutung haben, hinsichtlich blinden- und sehbehindertengerechter Gestaltung. Ihm steht bei Beratungen, Empfehlungen und dem Verfassen von Stellungnahmen für Planer, Bauherren, Behörden und Behindertenbeauftragte der Arbeitskreis Barrierefreie Umwelt- und Verkehrsraumgestaltung zur Seite.  

„Ziel all unserer Anstrengungen ist es, ein Umdenken bei Planern und Bauherren zu erreichen: Barrierefreiheit im Sinne der geltenden Normen und Regelungen muss eine Selbstverständlichkeit sein“, sagte Steffen Erzgraber.

Um dem einen Schritt näher zu kommen, hat der BBSB e.V. mit großem Erfolg das Projekt FAB – Fachassistenz Barrierefreiheit im öffentlichen Raum in Kooperation mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf ins Leben gerufen. Der Arbeitskreis vermittelte vier Studierenden der Landschaftsarchitektur Wissen über barrierefreies Bauen für blinde und sehbehinderte Menschen. Die so geschulten Studierenden wiederum begleiteten die Mitglieder des Arbeitskreises, die alle selbst blind oder sehbehindert sind, bei Ortsterminen und unterstützten diese in der Beratung.

ddddAuf diesem Weg kann der BBSB zukünftige Akteure im Bauwesen und Multiplikatoren für das Thema sensibilisieren.            

„Das Signet "Bayern Barrierefrei", das wir im Lichte des Sehbehindertentags 2017 anbringen, dokumentiert unsere Aktivitäten und fordert zum Hinsehen und Mitmachen auf“, sagte Erzgraber abschließend. „Wir danken besonders Herrn Staatssekretär Hintersberger, dass er dies durch seinen heutigen Besuch unterstützt.“

Ein Foto zum kostenfreien Abdruck im Rahmen der Berichterstattung über den Sehbehindertentag 2017 und eine Übersicht mit den regionalen Ansprechpartnern im Arbeitskreis Barrierefreie Umwelt- und Verkehrsraumgestaltung erhalten Sie hier. Weitere Informationen zum BBSB e.V. finden Sie auf www.bbsb.org.

Hintergrundinfos:

Der BBSB ist die Selbsthilfeorganisation der rund 80.000 blinden und sehbehinderten Menschen in Bayern sowie der Personen, deren Erkrankung zu Blindheit oder Sehbehinderung führen kann. Er vertritt ihre Interessen gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Ziel des BBSB ist, blinden und sehbehinderten Menschen ein selbstbestimmtes und möglichst selbständiges Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen. In 10 Beratungs- und Begegnungszentren bietet der BBSB wohnortnahe Hilfen an – dazu gehören der ambulante Reha-Dienst mit Schulung in selbständiger Haushalts- und Lebensführung, sozialrechtliche Beratung, individueller Textservice, berufliche Rehabilitation, Austausch mit Gleichbetroffenen, Freizeit und Fortbildung.

Pressekontakt

Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund e.V. (BBSB)

Referentin für Öffentlichkeitsarbeit Daniela Noppeney

Telefon: 0 89 – 55 9 88 131

Mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Internet: www.bbsb.org

Ihr BBSB-Inform

BBSB-Inform wird Ihnen, wann immer Sie das wollen, am Telefon vorgelesen.

Wählen Sie: 0871 7000 14000. Es gilt das für den benutzten Anschluss vereinbarte Verbindungsentgelt ohne Aufschlag.

Das Redaktionsteam können sie folgendermaßen erreichen

mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Judith Faltl Telefon 0 89 - 68 52 58

Wenn Sie sich zum BBSB-Inform-Newsletter anmelden möchten, schicken Sie eine leere E-Mail an

mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dann erhalten Sie von Montag bis Freitag aktuelle Informationen aus dem Blinden- und Sehbehindertenwesen.

Eine Abmeldung ist jederzeit möglich. Senden Sie hierfür eine leere E-Mail an mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zusätzliche Informationen