Pressemitteilung Archiv 2012

"S´Münchner Herz wird´s immer geben"

20. und letzte Münchner Herz-Veranstaltung im Prinzregententheater

München, 15. Oktober 2012

Mit einer hinreißenden Abschlussgala verabschiedete sich am 13. Oktober vor ausverkauftem Haus Max Spiegl, Initiator und Organisator vom "S´Münchner Herz – wia´s singt und klingt" nach zwei Jahrzehnten von der Bühne des Prinzregententheaters.

"S´Münchner Herz wird´s immer geben" lautete das Motto der 20. und zugleich letzten Benefizveranstaltung zugunsten des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes e.V. (BBSB), für die Oberbürgermeister Christian Ude auch 2012 die Schirmherrschaft übernommen hatte.
Am Ende würdigten die Theatergäste Max Spiegl, der in seiner bekannten herzlichen Art durch den Abend geführt hatte, mit Standing Ovations.

Zum Auftakt der Veranstaltung spielte das Georg Schwenk Ensemble, dem Max Spiegl mit der anschließenden Überreichung vom "Münchner Herz in Gold" für 20 Jahre treue und beste musikalische Begleitung eine große Freude bereitete. Ebenso völlig überrascht und erfreut über die Auszeichnung mit dem goldenen Münchner Herz für 20 Jahre Vertrauen, Treue und Freundschaft war BBSB Landesgeschäftsführer Christian Seuß.

Bürgermeisterin Christine Strobl, die ein großes Dankeschön vom Oberbürgermeister Christian Ude überbrachte, lobte Max Spiegls vorbildliches Engagement für die Stadt München. Zum Dank überreichte sie ihm einen kunstvollen Moriskentänzer.

Über 100 Künstler traten an diesem Abend auf: Erika Korenjak und Josef Thalmaier, Franzi Kinateder, die Spielmusik Lederwascher mit Sängerin Elisabeth Artmeier, der Ismaninger Dreigsang, das Georg Schwenk Ensemble, die Bogenhauser Sängerinnen, Gigi Pfundmeier und Richard Wiedl, "Mireille", die Blinden Musiker München und der Tanzkreis "Die schöne Münchnerin" machten die letzte Münchner Herz-Veranstaltung mit ihren Darbietungen zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Die Geigerin Ilona Cudek begeisterte die Gäste mit ihrem virtuosen Spiel.
Besonderen Zauber brachten die kleinen Tänzerinnen und Tänzer des Junghanns-Kinderballetts in den Saal, die das Publikum auf den Marienplatz um 1800 entführten, wo es die Münchner Originale bewundern konnte.

"Das "Münchner Herz", das ist unserm Spiegl Max sein Leben. Es fragt ned lang, es hilft und es wird's ewig gebn", lautete eines der von Christian Seuß selbst gedichteten und vorgetragenen Gstanzln, mit denen er sich ganz herzlich beim Initiator und Taktgeber vom "Münchner Herz" bedankte. Christian Seuß war sich sicher: "Es wird gut weitergehen."

Und am Ende des Abends übergab Max Spiegl sein "Münchner Herz" an die Stiftung des Ehepaars Günter und Margot Steinberg, wodurch Geist und Tradition der Benefizveranstal-tung weiterbestehen werden. Ihre Stiftung soll schwerpunktmäßig benachteiligte Münchner Jugendliche unterstützen. Aber auch für den BBSB wollen sie sich weiterhin engagieren. "Sie haben sich die letzten 20 Jahre aufs Münchner Herz verlassen. Das können Sie auch in Zukunft", sagte Günter Steinberg zum Ausklang.

Der Reinerlös aus der Veranstaltung fließt dieses Jahr in die Produktion von mundartlicher Literatur, die an der Bayerischen Blindenhörbücherei (BBH) hergestellt wird.

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