Pressemitteilung Archiv 2014

Resi engagiert sich bei der Woche des Sehens

Audiodeskription von „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ in Kooperation mit dem Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund e.V. (BBSB) und Hörfilm München am 11. Oktober

Mit der Vorstellung „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ am 11. Oktober bietet das Residenztheater seinen Zuschauern erstmals eine Audiodeskription an, die live über Kopfhörer eingesprochen wird. Durch die Beschreibung der visuellen Vorgänge auf der Bühne wird so Schauspiel auch für blinde und sehbehinderte Menschen erfahrbar. Ermöglicht wird dies durch eine Kooperation mit dem Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund e.V. (BBSB) und Hörfilm München sowie die Unterstützung des Unternehmens Sennheiser.

Logo der Woche des Sehens

Damit engagiert sich das Residenztheater bei der „Woche des Sehens“, die jedes Jahr vom 8. bis 15. Oktober bundesweit stattfindet. Ziel der Aktionswoche mit dem diesjährigen Motto „Gute Aussichten!“ ist, auf die Bedeutung guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Situation blinder und sehbehinderter Menschen aufmerksam zu machen. Die Kooperation des Residenztheaters mit dem BBSB und Hörfilm München weist jedoch darüber hinaus. Im Sinne des Inklusionsgedankens soll es nicht bei einem Vorstellungstermin mit Audiodeskription bleiben, vielmehr ist ein regelmäßiges und kontinuierliches Angebot geplant.

 

 

Für den Auftakt wurde Martin Kušejs Inszenierung „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ von Edward Albee ausgewählt, mit der das Residenztheater erst Mitte September die neue Spielzeit eröffnet hat. In den Hauptrollen sind Norman Hacker als George und Bibiana Beglau als Martha zu sehen. Daneben spielt Johannes Zirner den Nick und Nora Buzalka die Honey. Der amerikanische Dramatiker Edward Albee schreibt mit seinen Theaterstücken gegen die bürgerlichen Idyllen von Selbstzufriedenheit und Selbstsicherheit an. Seit der New Yorker Uraufführung 1962 gilt sein Ehedrama „Wer hat Angst vor Virgina Woolf?“ als „Klassiker“ und Schauspielerfest. Die Verfilmung mit Elizabeth Taylor und Richard Burton hat das Theaterstück weltberühmt gemacht.

Karten sind an den üblichen Vorverkaufsstellen der Bayerischen Staatstheater, telefonisch unter 089 2185 1940 sowie online unter www.residenztheater.de erhältlich. Dabei muss die Audiodeskription separat hinzugebucht werden. Die Buchung der Deskription ist kostenlos. Führhundhalter müssen sich bitte extra unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter der 089 2185 2025 anmelden.

Für blinde und sehbehinderte Menschen gibt es zwischen 19.00 und 19.15 Uhr am U-Bahnhof Odeonsplatz im Zwischengeschoss vor dem Lift zu den U-Bahnen 4/5, 3/6 einen Begleitservice für den Weg zum Theater. Bitte melden Sie sich hierfür bei der BBSB Bezirksgruppe München-Oberbayern unter 089 55988 111 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an.

Im Vorfeld bietet das Residenztheater auf seiner Homepage wie bei vielen seiner Inszenierungen auch eine Einführung per Audio-Podcast an: www.residenztheater.de/inszenierung/wer-hat-angst-vor-virginia-woolf

Zugangsmöglichkeiten Residenztheater mit Handicap

Vor dem Theater befindet sich ein Behinderten-PKW-Parkplatz. Der Zugang zum unteren Theaterfoyer, zur Foyer-Gastronomie und zu einem behindertengerechten Sanitärraum ist barrierefrei. Der Zugang zu den Plätzen im hinteren Parkett inkl. vier Rollstuhlplätze ist ebenerdig.

Ermäßigungen für Personen mit Handicap

Im Residenztheater erhalten Personen mit Handicap diverse Ermäßigungen. Hierfür wird eine Kopie des Schwerbehindertenausweises benötigt. Bei allen Ermäßigungen wird bei schriftlicher oder telefonischer Bestellung eine Auftragsgebühr von € 1,50 pro Karte berechnet.
Personen mit Sehbehinderung (Vermerk BI im Behindertenausweis) und ihre Begleitperson erhalten eine Ermäßigung von je 50 % auf den regulären Kartenpreis.

Besonderes Highlight für Medienvertreter: Theater im Dunkeln

An diesem Abend sind von Blindheit oder Sehbehinderung betroffene Interviewpartner anwesend, die Medienvertretern gerne vor oder nach der Vorstellung für Fragen zur Verfügung stehen. Für Journalisten ist ein begrenztes Kontingent an Plätzen mit Audiodeskription und Dunkelbrille für einen Selbstversuch reserviert.

Weitere Informationen finden Sie hier auf der Internetseite des BBSB und auf der Internetseite der „Woche des Sehens“ . Hier stehen unter dem Link „Presse“ auch zahlreiche Fotos zur Illustration von Pressebeiträgen zur Verfügung.

 

Pressekontakt Residenztheater:

Residenztheater
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Joseph-Platz 1
80539 München
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
F +49 89 2185 2026    Sabine Rüter
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
T +49 89 2185 2020
Ingo Sawilla
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
T +49 89 2185 2021

Zusätzliche Informationen