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Ausstellung zum Thema Inklusion in Schwandorf - Mehr Wald für alle - AG Barrierefreie Reiseziele stellt Angebote für Menschen mit Behinderung vor - BBSB-Inform - 22.08.2017

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

 

Ausstellung zum Thema Inklusion in Schwandorf

 

Was bedeutet eigentlich Inklusion? Das zeigt die Wanderausstellung des Bayerischen Sozialministeriums, die noch bis zum 30. August in der Stadtbibliothek von Schwandorf zu sehen ist: „Wir wollen diesen abstrakten Begriff mit Leben füllen, Barrieren in den Köpfen abbauen und anschaulich zeigen, wie das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung gelingen kann“, sagte Bayerns Sozialministerin Emilia Müller bei der Eröffnung Anfang August.

 

 

Die Ausstellung ist anschaulich und spielerisch, sie fordert zum Mitmachen auf. Sie animiert die Besucher dazu, eigene Ideen zum Thema Inklusion zu formulieren.

 

 

Für Schwandorfs Oberbürgermeister Andreas Feller ist die Ausstellung ein wichtiger Baustein, um das Thema ‚Inklusion‘ in der breiten Öffentlichkeit bekannter zu machen: „Inklusion geht uns alle an und ich freue mich, dass wir mit dieser Ausstellung in unserer Stadtbibliothek einen kleinen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis leisten können.“

 

 

 

Die Ausstellung, die seit Ende 2015 durch ganz Bayern reist, ist noch bis zum 30. August in Schwandorf zu erleben.

 

Die Stadtbibliothek ist von Montag bis Freitag von 9.15 – 13.00 Uhr und von 14.00 – 18.00 Uhr geöffnet.

 

Stadtbibliothek Schwandorf

 

Sandstr. 5

 

92421 Schwandorf

 

Telefon: 0 94 31 - 71 540

 

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Mehr Wald für alle - AG Barrierefreie Reiseziele stellt Angebote für Menschen mit Behinderung vor

 

Immer mehr Reiseregionen machen den faszinierenden Lebensraum für alle greifbar.

 

Die Arbeitsgemeinschaft Barrierefreie Reiseziele in Deutschland stellt die schönsten vor.

 

 

Wildnis hautnah: Nationalpark Eifel

 

Spechte klopfen, uralte Buchen knarren, und im Herbst röhren sogar die

 

Hirsche: Die Natur hat sich ein besonders schönes Stück Deutschland zurückerobert. Im Nationalpark Eifel greift der Mensch auf einem Großteil der Fläche nicht mehr in den natürlichen Kreislauf ein. Damit diesen Naturwald alle Besucher erleben können, hat die Nationalparkverwaltung den barrierefreien Naturerlebnisraum Wilder Kermeter entwickelt. Auf einem Bergrücken zwischen Rursee und Urftsee eröffnet sich ein über sechs Kilometer langes barrierefreies Wegenetz mit dem Aussichtspunkt Hirschley und seinem weiten Panoramablick auf die Seenlandschaft. Der dazugehörige anderthalb Kilometer lange Naturerkundungspfad „Wilder Weg“ lädt mit Erlebnisstationen zum Entdecken ein. Hier können große und kleine Gäste den Baumstamm-Tunnel bequem durchqueren, 20 verschiedene Holzpilze abtasten oder auf den Sinnesliegen die Baumkronen beobachten. Blinde und mobilitätseingeschränkte Besucher profitieren von einem taktilen Bodenleitsystem und breiten, ebenen Wegen. Ranger bieten informative Rundgänge oder -fahrten per Schiff.

 

 

Wildromantische Wälder: Sächsische Schweiz

 

Auch im Nationalpark Sächsische Schweiz gilt das Motto „Natur Natur sein lassen“. Zwischen Sandsteinnadeln, Felsriffen und Wildbächen entwickeln sich wildromantische Wälder ganz nach ihren eigenen Gesetzen. Besucher mit Mobilitätseinschränkung können auf einer Rolli- oder Handbike-Tour durch den Uttewalder Grund ein besonders märchenhaftes Stück der Region durchqueren. Auf sieben Kilometern geht es über ebene Waldwege durch ein Felsental zum Felsentor, einem bekannten Motiv romantischer Maler des 18.

 

Jahrhunderts. Neben dieser anspruchsvollen Tour bietet die Sächsische Schweiz weitere abwechslungsreiche Wanderungen für Rollstuhlfahrer, auf Wunsch auch geführt. Mehr über das Ökosystem Wald können Besucher im barrierefreien Walderlebniszentrum Leupoldishain erfahren. Zertifizierte Waldpädagogen führen durch den Wald und klären über Tiere, Pflanzen und das Ökosystem auf.

 

 

Paradies für Handbiker: Rostocker Heide

 

Einst durchstreiften Jäger und Holzfäller den größten Küstenwald an der deutschen Ostsee, heute radeln Handbiker und Radfahrer durch die Buchen- und Kiefernwälder der Rostocker Heide. Sie genießen das wohltuende milde Reizklima aus Meeres- und Waldluft. Auf der 6000 Hektar großen Fläche zwischen Markgrafenheide und dem Ostseebad Graal-Müritz leben Tiere wie Fuchs, Dachs und Reh-, Dam-, Schwarz- und Rotwild. Mit etwas Glück lässt sich sogar der majestätische Seeadler mit bis zu 2,50 Meter Flügelspannweite beobachten. Seit 1996 ist die Rostocker Heide Landschaftsschutzgebiet. Handbiker finden hier gute Bedingungen. Die 64 Kilometer lange Rostocker Heide/Fischland-Handbike-Tour verläuft parallel zur L22 durch die Wälder, entlang der Küste und durch das Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor.

 

 

Zwischen Moor und Wald: Naturpark Stechlin-Ruppiner Land

 

Zwischen Mooren, Seeufern, Mischwäldern und Flüssen liegt der Naturpark Stechlin-Ruppiner Land im Norden von Brandenburg. Pflanzenarten mit kuriosen Namen wie Armleuchteralge oder Affenkopfpilz sind hier zuhause.

 

Moorfrosch und Zauneidechse fühlen sich in den feuchten Gebieten wohl. Auf dem zwölf Kilometer langen Rundwanderweg „Von Moor zu Moor“, der auf einer Teilstrecke auch für Rollstühle geeignet ist, laden interaktive Modelle und Informationstafeln dazu ein, mehr über das Moor zu erfahren. An einer Station führt ein rollstuhlgerechter Steg weit hinein in die unberührte Moorlandschaft. Der Weg startet am Naturparkhaus Stechlin in Menz, das nach Absprache auch Führungen und Wandertouren für Blinde und Menschen mit Lernschwierigkeiten oder Mobilitätseinschränkungen anbietet. In Herzberg führt der einen Kilometer lange rollstuhlgerechte Walderlebnispfad durch die Natur. Zu den 30 Stationen gehören ein Baumtelefon und ein Steinbiotop.

 

 

Alpakawanderungen im Lausitzer Seenland

 

Das Lausitzer Seenland ist eine noch junge Landschaft. Wo bis vor wenigen Jahrzehnten noch große Tagebaurestlöcher klafften, glitzern heute weite Wasserflächen. Es entsteht die größte von Menschen geschaffene Seenlandschaft Europas mit Wildnisgebieten für bedrohte Tiere und Pflanzen.

 

In den Wäldern hat auch der Wolf ein neues zu Hause gefunden. Eine wesentliche Aufgabe im Naturschutzgroßprojekt Lausitzer Seenland ist die Pflege und Entwicklung von monotonen Kippenforsten zu lausitztypischen Mischwäldern. Zertifizierte Naturführer bieten Exkursionen zur Vogelwelt, zum Naturschutz und Waldumbau an. Ein besonderes Angebot für Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung sowie für Menschen mit Verhaltensauffälligkeiten oder Übergewicht macht Cornelia Schnippa in Tätschwitz, einem Dorf am neu entstandenen Geierswalder See. Die Therapeutin arbeitet auf ihrem Erlebnisbauernhof mit Alpakas. Eine Wanderung mit den einfühlsamen Tieren dauert zwischen anderthalb bis zu drei Stunden und führt durch die neue Lausitzer Seenlandschaft.

 

 

Weitere Ideen für einen barrierefreien Urlaub liefern die Mitglieder der AG auf ihrer Website www.barrierefreie-reiseziele.de.■

 

 

Webadressen zu den vorgestellten Walderlebnissen:

 

Nationalpark Eifel

 

www.nationalpark-eifel.de/barrierefrei

 

 

Sächsische Schweiz

 

www.saechsische-schweiz-barrierefrei.de

 

Walderlebniszentrum Leupoldishain: www.smul.sachsen.de/sbs/25791.htm

 

 

Rostocker Heide

 

www.rostock.de/rostocker-heide

 

 

Ruppiner Seenland/Naturpark Stechlin – Ruppiner Land www.ruppiner-reiseland.de/info/barrierefreie-angebote.html 

 

 

Lausitzer Seenland

 

http://www.lausitzerseenland.de/de/barrierefrei/freizeit.html  

 

 

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