Mittwoch, 23. Januar 2019

10 Jahre Forum Arbeit und Beruf des Bayerischen Blinden und Sehbehindertenbundes e. V. – BBSB-Inform

Sehr geehrte Damen und Herren,

Gertraud Ramsbeck, Die aktuelle Sprecherin des Forum Arbeit und Beruf (FArBe), berichtet, unterstützt von allen ForumsMitgliedern, im heutigen Beitrag über 10 Jahre FArBe.

Nach der Landestagung 2007 mit Satzungsänderung, die einzelnen Berufsfachgruppen zu Forum Arbeit und Beruf (FArBe zusammenzuschließen, wurde im Mai 2008 eine Informationsveranstaltung im BBZ Nürnberg organisiert. Bei dieser Veranstaltung wurden mögliche ehrenamtliche Mitarbeiter für das neugeschaffene Referat FArBe gesucht. Außerdem wurde erklärt und erarbeitet was das Referat für Aufgaben hat. In § 23 der Satzung des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund e. V. ist dies niedergeschrieben.

Hier Auszüge der § 23 Folrum Arbeit und Beruf

Zur Förderung beruflicher Aktivitäten für blinde, sehbehinderte und zusätzlich gehandicapte Menschen auf lokaler, über­regionaler und fachspezifischer Ebene wird das Forum Arbeit und Beruf eingerichtet.

Im Forum können Personen mitarbeiten, die sich für berufliche Themen interessie­ren; sie werden vom Landesvorstand für die Dauer der laufenden Wahlperiode beru­fen. Eine erneute Berufung ist möglich. Die Mitarbeit im Forum endet durch Zeitablauf, Rücktritt oder Abberufung. Bei der Berufung soll der Landesvorstand darauf achten, dass aus unterschiedlichen Be­reichen der Berufstätigkeit und aus ver­schiedenen Regionen Bayerns Personen vertreten sind.

Die berufenen Mitglieder des Forums wählen aus ihrer Mitte auf die Dauer von bis zu vier Jahren einen Sprecher und zwei Stellvertreter, die gemäß § 12 Abs. 1 f) der Landestagung und gemäß § 14 dem Landesausschuss mit beratender Stimme angehören. Dem Sprecher obliegt die Leitung und Koordinierung der Tätigkeit des Forums; hierbei wird er von den zwei Stellvertretern unterstützt.

Zu den Aufgaben des Forums gehören insbesondere:

  1. Beratung und Information Ratsuchender in berufsbezogenen Fragen,
  2. Kontaktpflege zu Bildungseinrichtungen sowie zu Berufs- und Interessenverbän­den,
  3. Vorbereitung und Durchführung von fachspezifischen und übergreifenden beruflichen Veranstaltungen,
  4. Beratung der Organe des Vereins in Fragen der beruflichen Teilhabe blinder, sehbehinderter und zusätzlich gehandi­kapter Menschen.

Nach der Informationsveranstaltung im Mai 2008 folgte im Oktober 2008 die erste Sitzung mit Wahl des Sprechers und der Stellvertreter. Nach einer fast zweijährigen Findungs- und Orientierungsphase wurden 2010/2011 erste Aufgaben an verschiedene Arbeitskreismitglieder vergeben. Untenstehend einzelne Bereiche.

Momentan arbeiten in FArBe 13 ehrenamtliche und zwei hauptamtliche Mitglieder aus den verschiedensten Berufszweigen mit. Im Jahr finden zwei Sitzungen statt.

Nun möchte ich nur einige Highlights aus den verschiedenen Bereichen nennen. Dies soll auch keine Wertung für die einzelnen Arbeitsbereiche des Referats sein.

Bei den Tagesveranstaltungen möchte ich zwei besonders hervorheben. Einmal machten wir eine Veranstaltung für neue Berufe für Blinde und Sehbehinderte. Hier wurden die Berufe Schriftdolmetscher, MTU, Mediator und Heilpraktiker von blinden / sehbehinderten Berufstätigen des BBSB vorgestellt. Von dieser Tagesveranstaltung gibt es einen Mitschnitt auf CD, erhältlich beim BIT.

Nach dieser Veranstaltung organisierten wir das Jahr darauf einen Existenzgründertag. Hier hatten wir Vertreter vom Inklusionsamt für behindertenspezifische Förderungen zur Existenzgründung, bezüglich Versicherungen war ein Vertreter von einer Krankenkasse anwesend und eine Rechtsanwältin mit dem Schwerpunktthema Existenzgründung.

Zu mehrtägigen Seminaren für die verschiedensten Berufsfachgruppen möchte ich erwähnen, dass FArBe seit 2011 im 2-Jahres-Rhythmus eine Saulgruber Berufsfachgruppentagung zu verschiedenen Schwerpunktthemen organisiert. Themen waren hier u. a. Kommunikation und Präsentation.

Wie auch bei den Tagesveranstaltungen und - unten noch erwähnten After-Work-Treff im BBZ Nürnberg und Feierabendtreff im BBZ Augsburg - mussten wir die 4. Saulgruber Berufsfachtagung mangels Teilnehmer absagen. Hier haben wir nicht das Interesse unserer Mitglieder angesprochen.

Ganz anders sieht es bei den Fortbildungen für Masseure und Physiotherapeuten aus. Egal ob das mehrtägige Kurse zur Cranio-Sakraltherapie, Faszientherapie und dgl. sind, diese Kurse sind meist ausgebucht

Der After-Work-Treff im BBZ Nürnberg findet jetzt guten Zuspruch. Alle zwei Monate am zweiten Mittwoch ab 18:00 Uhr findet der AWT statt. Im vergangenen Jahr gab es im Rahmen des AWT eine Exkursion ins Memorium Nürnberger Justiz, Sitzungssaal 600. Das war ein Highlight für die Teilnehmer.

Ein im BBZ Augsburg gestarteter „Feierabendtreff“ musste leider mangels Teilnehmer und Interesse nach einer Probephase von einem Jahr wieder eingestellt werden.

Als weiteres Highlights unserer Arbeit möchte ich die Erstellung eines Referat eigenen Flyers erwähnen, der über die Landesgeschäftsstelle des BBSB erhältlich ist. unser Newsletter erscheint fünfmal im Jahr. Der Newsletter wird über die Landes-geschäftsstelle an unsere Mitglieder im Alter zwischen 20 und 60 Jahren per Mail verschickt. In diesem Newsletter werden arbeitsrechtliche Themen, Stellenausschreibungen, Seminarhinweise usw. veröffentlicht.

Außerdem besteht, wie in der Satzung beschrieben, die Aufgabe für das Forum Arbeit und Beruf Kontakte zu den schulischen Einrichtungen, Berufsförderungswerken und Werkstätten für behinderte Menschen zu pflegen. Auch hier hat sich mit den Jahren guter Kontakt zu ein oder anderen Einrichtung entwickelt.

Unser Augenmerk wird zukünftig die Digitalisierung am Arbeitsplatz werden müssen. Hier werden vom DBSV an alle Landesverbände Anforderungen gestellt, die künftig gemeinsam erarbeitet werden müssen.

Dies war nur ein kurzer Abriss unserer Arbeit in FArBe. Weitere Bereiche wären noch Musik, Begleitung und Betreuung von Praktikanten in den Firmen oder Behörden wo Mitglieder des Forums arbeiten usw.

Und zum guten Schluss an dieser Stelle mein Aufruf, wer Interesse hat bei uns mitzuarbeiten kann sich gerne an mich wenden und wird als Gast zu einer der nächsten Sitzungen eingeladen. Meine Kontaktdaten sind:

Gertraud Ramsbeck

E-Mail: gertraud.ramsbeck@bbsb.org

Telefon: 09 11 5 19 36 33

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