Donnerstag, 02. Dezember 2021

AURA-HOTEL Newsletter: Von Weihnachtsgänsen, Vaniellekipferln, Wintermärchen, Adventskalendern und ihrem Wintermärchen im Ammertal – BBSB-Inform – 02.12.2021

Tausende von Kerzen kann man am Licht einer Kerze entzünden,
ohne das ihr Licht schwächer wird.
Freude nimmt nicht ab, wenn sie geteilt wird.

Siddharta Gautama – Buddha, Begründer des Buddhismus

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Monat Dezember 2021 möchten wir Sie gerne über folgende Themen informieren:

  1. Zum Start in den Advent
  2. Herzlichen Glückwunsch! Unsere Adventskalender haben ein neues Zuhause
  3. Wir sind rund um die Uhr für Sie da!
  4. Begleiter-Zuschuss für taubblinde Gäste im AURA-HOTEL
  5. Rund um die Gans
  6. Aus der AURA-Weihnachtsbäckerei - Vanillekipferl
  7. Wintermärchen im Ammertal
  8. Urlaubsangebote
  9. Zum Start in den Advent
    Liebe Leserinnen und Leser, liebe Saulgrub Freunde,
    der Monat Dezember, der letzte Monat des Jahres 2021 ist angebrochen. Es geht ein Jahr zu Ende, das trotz dem alles überschattenden „Corona Thema“ auch sehr viele schöne Momente hatte und auch gute Nachrichten hervorbrachte und in dem wir auch wieder Einiges geschafft haben. Wenn wir im Januar-Newsletter auf das vergangene Jahr zurückblicken werden, dann werden wir staunen, was da so alles passierte und schön war.
    Am Sonntag war der 1. Advent und es hat eine wunderschöne Zeit des Jahres begonnen. Die Gemütlichkeit in warmen Stuben, Lichterkränze und Lichterketten, Kerzenlicht und der Duft von gebackenen Plätzchen, das Rascheln des Papiers, wenn die ersten Geschenke verpackt werden, die Freude darüber, das Richtige für einen lieben Menschen gefunden zu haben, die weihnachtliche Musik, die man jedes Jahr gerne wieder hört, das Schmücken und Dekorieren. Das ist schön und das brauchen wir jetzt.
    Das AURA-HOTEL sieht in der Weihnachtszeit auch immer besonders schön aus. Auf der Terrasse leuchtet ein schöner Christbaum, der Eingangsbereich ist sehr einladend mit weihnachtlichen Girlanden und neben der Tür stehen große Windlichter, geschmückt mit großen Weihnachtssternen und Lichtern. Pünktlich zum ersten Advent gab es auch Schnee in Saulgrub und wir wünschen uns noch mehr davon, für einen schönen Winter und eine gute Saison. Das brauchen wir jetzt.
    Unsere „Baustelle“ macht jetzt gute Fortschritte und es läuft im Zeitplan. Seit unserem Newsletter vom November ist inzwischen viel passiert. Einige Überraschungen hielt das Gebäude allerdings bereit und so hatten wir einige Themen und Herausforderungen zu bearbeiten. Beispielsweise dauerten die Fliesenlegearbeiten deutlich länger als veranschlagt, da die Wände recht schief sind und der Estrich unter den Altbodenfliesen brüchig war. Diese Ungenauigkeiten mussten jeweils großflächig mit Mörtel bzw. Estrich ausgeglichen werden und austrocknen. Bei der Demontage der Duschwannen waren aus Wänden und Böden größere Brocken herausgebrochen, die im Nachhinein wieder aufgefüllt werden mussten. Und alte Rohrleitungen mussten zum Teil ersetzt werden.
    Jetzt sind aber alle Löcher gestopft, wie man so sagt. In den Bädern sind die neuen Fliesen verlegt, die Maler sind wieder im Plan und die Fußböden sind im 2. Obergeschoss bereits in fast allen Zimmern verlegt. Noch vor Weihnachten sollen die ersten Möbel eingebaut werden. Es geht voran und es tut gut zu sehen, wie Neues und Schönes entsteht.
    Wir freuen uns darauf, wenn wir die ersten Gäste für unsere neuen Komfortzimmer begrüßen können. Ab Ende Januar soll es soweit sein.
    Und wenn Sie jetzt schon für das nächste Jahr reservieren möchten, dann tun Sie das.
    Denn das brauchen wir jetzt!
    In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und viel Spaß beim Lesen!
    Ihre Kerstin Skudrin
  10. Herzlichen Glückwunsch! Unsere schönen Adventskalender haben ein neues Zuhause gefunden
    Im November-Newsletter haben wir zu unserer großen Adventsgewinnspielaktion aufgerufen und die Resonanz war überwältigend.
    Sie, liebe Leserinnen und Leser, konnten sich durch kreative Beiträge oder durch das Lösen des Weihnachtsrätsels für einen unserer zwei selbstgemachten Adventskalender bewerben. Und glauben Sie uns, es kamen tolle Geschichten und Gedichte.
    Der Adventskalender in der „Kreativ“-Rubrik geht an
    Frau P. aus dem schönen Wien für ihre Weihnachtsbaum-Geschichte.
    Den Gewinner-Beitrag finden Sie auf unserer Homepage www.aura-hotel.de unter Aktuelles.
    Herzlichen Dank auch allen anderen für Ihre tollen Einsendungen – die Geschichten und Gedichte kommen bestimmt an den Weihnachtsfeiertagen noch zum Einsatz.

Der neue Besitzer des zweiten Kalenders wurde von unserer Glücksfee ermittelt, die unter allen richtigen Einsendungen des Weihnachtsrätsels
Herr S. aus Vohburg als glücklichen Gewinner zog.
Das richtig zusammengesetzte Lösungswort lautet: GERHARD
Das ist übrigens der Vorname des Erfinders Gerhard Lang (1881 – 1974), dem wir den gedruckten Adventskalender zu verdanken haben. Er hat 1908 als Erster „Adventskalender“ in hoher Stückzahl produzieren und so viele Kinderherzen höherschlagen lassen. Zu der Idee inspiriert wurde Lang von seiner Mutter.

Hier die richtigen Antworten auf die Rätselfragen:
• Wer hat den Weihnachtsbaum erfunden? Die Elsässer (G)

Der erste Weihnachtsbaum überhaupt soll im 16. Jahrhundert im Elsass aufgestellt worden sein.

• Wie heißt das älteste bekannte Weihnachtslied? Sei uns willkommen, Herre Christ (E)

Das älteste bekannte Weihnachtslied heißt „Sei uns willkommen, Herr(e) Christ“ und stammt aus dem 11. Jahrhundert.

• In welcher Stadt wirkte der Heilige Nikolaus als Bischof? Myra, Türkei (R)

Nikolaus von Myra lebte im 4. Jahrhundert in der kleinasiatischen Region Lykien in der heutigen Türkei.

• Schöne Grußkarten haben zur Weihnachtszeit Hochkonjunktur. Oft ist ein kleiner Singvogel darauf zu sehen. Welcher Vogel wird häufig mit dem Weihnachtsfest in Verbindung gebracht? Rotkehlchen (H)

Das Rotkehlchen wird in manchen Regionen auch „Weihnachtsvogel“ genannt. Auf den ersten Weihnachtskarten, die Mitte des 19. Jahrhunderts in England gedruckt wurden, war der kleine Singvogel eines der häufigsten Motive.

• Wie kam die Weihnachtsinsel zu ihrem Namen? Der britische Seefahrer William Mynors entdeckte das Eiland am 25. Dezember 1643 und nannte es so. (A)

Heute heißt die Insel südlich von Hawaii Kiritimati.

• Statt dem Weihnachtsmann kommt mancherorts das Christkind an Heiligabend. Auf welche historische Persönlichkeit geht dieser Brauch zurück? Martin Luther (R)

Der Reformator Martin Luther verurteilte die Heiligenverehrung der katholischen Kirche. Die Figur des „Gaben bringenden Christkinds“ soll er als Gegenentwurf zum Heiligen Nikolaus ersonnen haben.

• Wer bringt in der Weihnachtszeit auf Island die Geschenke? 13 Weihnachtstrolle (D)

Die "Jólasveinar", Islands Weihnachtstrolle, suchen die Menschen in den 13 Tagen vor dem Fest heim. Sie kommen aus den Bergen und treiben Schabernack, klauen etwa Milch oder schlecken Kochtöpfe aus. Lieben Kindern lassen sie ein kleines Präsent im Schuh zurück, unartige Kinder bekommen maximal eine alte Kartoffel.

Wir bedanken uns nochmals recht herzlich für Ihre rege Teilnahme und wünschen den Gewinnern viel Freude mit den einzigartigen Adventskalendern.

  1. Wir sind rund um die Uhr für Sie da!
    Liebe Freunde,

es ist uns wichtig und wie es für ein Hotel im 3-Sterne-Standard auch üblich ist, dass wir 24 Stunden am Tag Mitarbeiter zu Ihrer Sicherheit vor Ort haben.
Mit diesem Newsletter möchten wir Ihnen, die für den Nachtdienst zuständigen Mitarbeiter, einmal vorstellen und uns gleichzeitig bei unseren Kolleginnen und Kollegen bedanken.

Der Begriff Sicherheit steht im Vordergrund und nicht mehr wie früher, wo ausschließlich medizinisches Personal die Stelle innehatte.
Die Mitarbeiter sind bestens geschult und wurden mittlerweile mehrfach von der Feuerwehr eingewiesen, um Ihnen in einem Brandfall hilfreich zur Seite stehen zu können. Somit garantieren wir Ihnen, liebe Freunde, dass Sie ganz beruhigt schlafen können und hoffentlich nur Schönes bei uns im AURA-HOTEL träumen.

Selbstverständlich sind unsere Kollegen auch bei Notfällen die ganze Nacht für Sie da und unter der Ihnen bekannten Notrufnummer 108 zu erreichen, die auch in allen Zimmern ausliegt.
Mehrfache nächtliche Rundgänge gehören zur Aufgabe des Nachtdienstes und sie kontrollieren, ob alle Räume frei und alle Türen verschlossen sind.

Die Damen Heidi Suhner, Maria Suhner, Katrin Koch und Hanna Klein sowie die Herren Martin Hachmeister und Thomas Rieger organisiere sich untereinander, damit alle Nächte für Sie, liebe Freunde, abgedeckt sind. Auch hier einmal ein Dankeschön an unseren Nachtdienst, dass dies immer ganz toll klappt.

Liebe Gäste, durch den Newsletter sind Sie immer bestens über das AURA-HOTEL informiert, sei es über Programme, über Ansichten, über Veranstaltungen und vieles mehr. Bleiben Sie uns treu, sollten Sie sich einen redaktionellen Beitrag wünschen, bitte schreiben Sie es uns.

  1. Begleiter-Zuschuss für taubblinde Gäste im AURA-HOTEL
    Gerne möchten wir Sie über ein tolles Angebot des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbunds für unsere taubblinden Gäste informieren.
    Alle Personen, denen das Merkzeichen „Tbl“ zuerkannt wurde und dies durch eine amtliche Bestätigung, z.B. den Schwerbehindertenausweis, nachweisen können, erhalten für ihren Urlaubsaufenthalt in Saulgrub einen Begleiter-Zuschuss vom BBSB e.V.
    Der Zuschuss beträgt 50,- Euro für eine geeignete sehende Begleitperson pro Tag / Übernachtung für einen Erholungsaufenthalt bis zu 14 Tagen einmal pro Jahr in unserem Hotel.

Der Begleiter-Zuschuss wird schon ab dem ersten Übernachtungstag berücksichtigt.
Dieses Angebot gilt unabhängig von einer Mitgliedschaft beim BBSB oder des Wohnsitzes in Bayern.
Allerdings wird dieser Zuschuss nicht bei der Teilnahme an Seminaren oder Veranstaltungen gewährt, sondern soll ausschließlich der Erholung dienen.

Bitte geben Sie bereits bei der Zimmerreservierung bzw. bei der Anmeldung an,
dass das amtlich anerkannte Merkzeichen „Tbl“ vorliegt.

  1. Rund um die Gans
    Liebe Freunde, liebe eifrige Newsletter-Leser und Leserinnen,
    wir, von der Redaktion, freuen uns immer sehr auf die Veröffentlichung des Newsletters im jeweiligen Monat. Denn lange Recherchen, Überlegungen und das Finden von Formulierungen gönnt uns mit der Herausgabe des Newsletters am Monatsanfang eine kurze Atempause. Nicht lange natürlich, denn 30 Tage sind keine lange Zeit um die nächste Rundmail zu gestalten.
    Wir machen es sehr gerne für Sie, denn viele aufmunternde Mails an die Redaktion sind immer wieder Ansporn für uns, neue Ideen zu entwickeln um den Newsletter noch spannender und aktueller zu gestalten.
    Die letzten Monate schrieben wir viel über Corona, über die Macht der Wörter und nahmen auch zu tagesaktuellen Themen Stellung. Sicherlich eine rein persönliche Sichtweise, doch ich glaube, dass dies auch sein muss, denn unser/Ihr Newsletter wird von Menschen gemacht, von Menschen die einen Standpunkt haben. So lernen Sie uns besser kennen und so wissen Sie auch bei Ihrem nächsten Besuch in der Perle von Saulgrub wie der Mensch – der ab und an mal ein paar Zeilen für Sie schreibt – so tickt.
    Heute möchte ich mich eher mit profanen Dingen beschäftigen - dem Essen.
    Sie werden sich fragen wie ich darauf komme? Die Werbung in diversen Geschäften und auch meine Liebe zum Essen war ursächlich dafür verantwortlich.
    Ganz ganz ganz ganz viel Gans – so las ich vor kurzem in einem Saulgruber Gratisblatt. Ich hielt kurz inne und dachte an unseren letztjährigen Stefanitag.
    Gerade in der Weihnachtszeit, vielleicht auch bei Ihnen zu Hause, gehört die Gans einfach auf den Tisch. Auch letztes Jahr zu Weihnachten bestellte Frau Skudrin und ich eine Gans. Sie war köstlich, knusprig gebraten und natürlich mit Rotkraut, schlemmten wir den toten Hauptdarsteller. Ein Glas französischen Rotwein rundete das vorzügliche Mahl ab.
    An Weihnachten, zumindest im Monat Dezember, gehört eine Gans auf den Tisch, soviel ist klar, dass dies einer Tradition entspricht. Zudem versteht es sich von selbst, dass diese Gans nicht anders als gefüllt unter das Tranchiermesser der Hausfrau kommt. Wie sonst sollte der Volksmund auf die Wendung kommen, man könne Menschen ausnehmen „wie eine Weihnachtsgans“?
    Ich schrieb schon öfters über das kleine Dorf in der kanadischen Wildnis. Immer wenn wir im Herbst in diesem Dorf sind, bei Sonnenuntergang am Ufer sitzen, ein Fläschchen Bier in der Hand haben, genießen wir den ohrenbetäubenden Lärm der kanadischen Wildgänse, die zu tausenden in Richtung Süden fliegen. Glauben Sie mir, liebe Freunde, es ist für uns eines der beeindruckensten Erlebnisse in unserem kleinen Paradies. Na ja, eine Bärensichtung erfreut uns natürlich auch immer.
    Obwohl es aber gerade die Kanadagänse faustdick hinter den Ohren haben. Sie gehen gerne fremd, sie gehen sogar eine Beziehung mit Graugänsen ein. Damit nicht genug, sie machen auch anderen Gänsen den Brutplatz strittig. Entschuldigung, durch meine Gedanken an Kanada bin ich ganz vom eigentlichen Thema abgekommen.
    Zurück zur Gans – die wohl berühmteste Gans ist die Martinsgans. Jetzt bleibt für mich die Frage offen, was es eigentlich mit der Martinsgans auf sich hat?
    Was steckt hinter dem Mythos, rund um den 11. November Gänsebraten zu verspeisen?
    Schon im Deutschen Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm nennt bereits Quellen des 13. Jahrhunderts, die von Gänsen als „Martinsschmaus“ sprechen. Dahinter wird ein vorchristliches Opferfest vermutet, welches der Verehrung einer Gottheit diente. Um den Festtag des Heiligen Martins zu verstehen, ist auch an die verschiedenen Naturalabgaben zu denken, die die Bauern im Mittelalter im Laufe eines Jahres an ihre Grundherren entrichten mussten. Im Stift Melk in Österreich finden sich Bücher mit den Aufzeichnungen über „Martini Genns“. Auch literarisch wurden schon sehr früh Abhandlungen über die Martinsgans geschrieben. In einem Sammelband veröffentlichte der deutsche, römisch-katholische Priester Martin Strobel (1642-1706) eine Predigt mit dem Titel „Trenchier- und Auslegung der Martins Ganß“. Darin zerlegt und zerteilt er in wohlgeschliffenen Worten eine Gans auf geistliche Weise.
    Eine, meiner Meinung nach geniale Idee, hatte Wolfart Stangenberg schon in ganz frühen Jahren (1567-1636). Er schrieb die Fabel „GanßKönig“ und las sie an den Martinstagen (1601-1607) in der Kirche vor. Das Publikum saß aber nicht auf kalten Kirchenbänken, sondern am reichhaltig gedeckten Tisch um den Gänsebraten. Inhaltlich dreht sich alles um die Gans, aber auch der Heilige Martin hatte immer seinen Auftritt. Auch hier möchte ich eine persönliche Bemerkung einbringen: „Liebe Kirchenväter (leider gibt es noch keine Kirchenmütter), warum nur verharren viele von Ihnen noch in alten Strukturen? Schon im Jahre 1601 beschritt Pfarrer Wolfart Stangenberg ganz neue Wege, um eine Botschaft den Kirchenbesuchern nahe zu bringen. Ich bin ganz sicher, dass er durch seine innovative Art aufmerksame Zuhörer hatte.“
    Es gäbe noch viel über die Martinsgans, oder Gänse im Allgemeinen zu schreiben. Hier noch die gängige Geschichte über die Tradition der Martinsgans:
    Martin war ein frommer und bescheidener Mann und die Bürger der Stadt Tours in Frankreich wollten, dass er zum Bischof von der Stadt ernannt wird. Doch der bescheidene Martin wollte dieses hohe Amt nicht annehmen und versteckte sich in einem Gänsestall. Die Gänse schnatterten aber so laut, dass man ihn fand und so konnte er letztendlich zum Bischof von Tours geweiht werden.
    Der Gedenktag des heiligen Martin war seit jeher ein besonderer Tag im Bauernjahr. Am Martinstag endete das bäuerliche Wirtschaftsjahr, Löhne, Zinsen und Steuern wurden gezahlt.
    Eine andere Legende besagt, dass Martin am Stadttor von Amiens einem armen, unbekleideten Mann begegnete. Außer seinen Waffen und seinem Militärmantel trug Martin nichts bei sich. In einer barmherzigen Tat teilte er seinen Mantel mit einem Schwert und gab eine Hälfte dem Armen. In der folgenden Nacht sei ihm dann im Traum Christus erschienen, bekleidet mit dem halben Mantel, den Martin dem Bettler gegeben hatte.
    Liebe Freunde, bei all diesen Ausführungen über Gänse und im Besonderen der Martinsgans bemerke ich ein leichtes Ziehen in meinem Bauch.
    Ist es Hunger?
    Ich glaube schon, leider haben wir keine Gans zu Hause. Genießen Sie an einem der Dezembertage ein schönes Stück Gans, dazu ein Gläschen Rotwein und natürlich mit Rotkraut. Sie werden sehen, das Warten auf das Christkind wird um einiges leichter.

Schicken Sie uns ein Foto davon, die Redaktion würde sich riesig darüber freuen.
Unter allen Einsendungen verlosen wir dreimal das Hörbuch (DVD):
„Gans & Elch & Weihnachtsmann – Geschichten zur Weihnachtszeit“
Wir freuen uns über per Mail an: marketing@aura-hotel.de
Denken Sie bitte an Ihre Postadresse! Einsendeschluss ist der 30. Dezember 2021

  1. Aus der AURA-Weihnachtsbäckerei - Vanillekipferl
    Tief verschneite Berge, glasklare frische Luft und das gleichmäßige Knirschen der dicken Winterstiefel durch den unberührten, weißen Schnee – das zeichnet ein Bild, wie wir uns den perfekten Dezembertag vorstellen.
    Noch verlockender wird das Ganze, anschließend nach Hause in die warme Stube zu kommen, den verführerischen Duft von frischgebackenen Plätzchen wahrzunehmen und sich bei einer warmen Tasse Tee, die herrlichen Aromen auf der Zunge zergehen lassen.
    Werden Sie mit uns zum „Kipferl-Stürmer“!
    Unsere Backspezialistin Jutta Rosak stellt Ihnen heute ein Plätzchen-Rezept vor, das auf keinem Tisch im Ammertal fehlt:
    Die „Vanille-Kipferl“
    Zutaten für etwa 50 Kipferl:
    • 300 g Weizenmehl (Type 405)
    • 100 g gemahlene Mandeln
    • 100 g Puderzucker
    • ½ Vanilleschote
    • 1 Prise Salz
    • 200 g kalte Butter
    • 1 Eigelb (Gr.M)
    Für die Puderzuckermischung:
    • 120 g Puderzucker zum Wälzen
    • 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker

So wird’s gemacht:
Mehl mit Mandeln und Puderzucker in einer Schüssel mischen. Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Die kalte Butter würfeln und zusammen mit der Prise Salz, dem Vanillemark und dem Eigelb der Mischung zugeben. Alles rasch mit den Händen zu einem glatten Teig kneten und in Folie gewickelt ca. eine Stunde kaltstellen.
Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze (oder Umluft 160 Grad) vorheizen und Backbleche mit Backpapier auslegen. Teig vierteln und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu vier Rollen (ca. je 24 cm) formen. Nun jeweils in ca. 12 Stücke schneiden und daraus lange Röllchen formen, zu Kipferl biegen, so dass sich die Enden minimal berühren.
Die Vanillekipferl auf den Blechen verteilen und im vorgeheizten Ofen ca. 8 Minuten backen. Währenddessen Puderzucker und Vanillezucker in einen tiefen Teller sieben und vermischen. Die Kipferl aus dem Ofen nehmen und ca. 10 Minuten ruhen lassen. Dann vom Blech lösen und noch lauwarm in der Zuckermischung vorsichtig wenden und auf einem Gitter komplett erkalten lassen. Offiziell halten die Kipferl luftdicht und trocken verpackt ca. 2-3 Wochen – was jedoch unwahrscheinlich ist, dass Sie so lange diesem leckeren Gebäck wiederstehen können.
Übrigens, werfen Sie die ausgekratzte Vanilleschote nicht weg! Sie können die Schote wunderbar zur Aromatisierung in ein Glas Zucker geben oder einfach in heißer Milch für Grießbrei oder Milchreis mit aufkochen.

Unser besonderer Tipp für alle, die es ein bisschen außergewöhnlicher mögen:
„Pistazien-Kipferl“
Ersetzen Sie einfach beim Originalrezept 50 g der Mandeln durch gemahlene Pistazien und tauchen Sie die gebackenen Kipferl zum Schluss in weiße Kuvertüre.

Nun wünschen wir gutes Gelingen und viel Freude beim Genießen!

  1. Wintermärchen Im Ammertal
    Wenn Sie das Wort Urlaub hören, woran denken Sie?
    Die meisten verbinden damit Sonne, Wärme, Strand und Meer.
    Doch auch im Winter kann man sich wunderbar erholen und viele einzigartige Momente erleben.
    Stellen Sie sich einen klaren, sonnigen Wintertag vor. Dick eingepackt geht es mit der Pferdekutsche durch die bezaubernde, winterliche Landschaft im Naturpark Ammergauer Alpen. Die Glöckchen am Geschirr der mächtigen Haflinger bimmeln, der Kutscher gibt eine Anekdote im unverkennbaren bayerischen Dialekt von sich und abertausende kleiner Schneekristalle funkeln an den Bäumen um die Wette.
    Oberbayern von seiner Bilderbuchseite.
    Empfehlenswert ist auch ein Spaziergang um den idyllischen Soier See im Nachbarort Bad Bayersoien, der übrigens Schauplatz der bekannten TV-Serie „Marie fängt Feuer“ ist. Wenn es die Temperaturen zulassen, jagen dort die einheimischen Kinder dem Puck beim Eishockey spielen nach und Schlittschuhläufer drehen Pirouetten auf dem herrlichen Natureis. Für alle die gerne selbst auf den schmalen Kufen dahin gleiten wollen, bieten die Eisstadien in Peiting und Garmisch-Partenkirchen regelmäßig Publikumsläufe an.
    Überhaupt ist unsere Region prädestiniert für wintersportliche Aktivitäten. Ob Sie nun eine gemütliche Schneeschuh-Wanderung machen möchten, auf Langlaufskiern durch die unzähligen Loipen cruisen oder eine rasante Abfahrt mit dem Schlitten oder auf den Skiern bevorzugen – für all das gibt es das passende Terrain im Ammertal und der näheren Umgebung. Gerne unterstützen Sie unsere Ehrenamtlichen Begleiter bei Ihrem Vorhaben.
    Übrigens finden auch zahlreiche, hochkarätige Sportveranstaltungen in unmittelbarer Nähe statt. So fliegen die wagemutigen Skispringer am Neujahrstag in Garmisch-Partenkirchen von der Olympiaschanze. Der Ski-Weltcupzirkus macht wenig später Halt im Werdenfelser Land, wo sich sowohl die Damen als auch die Herren die legendäre Kandahar-Piste hinabstürzen und sich einen Hundertstel-Krimi liefern. Mit ein wenig Glück trifft man die ehemaligen Lokalmatadoren Felix Neureuther und Rosi Mittermeier im Skistadion.
    Am Drei-Königstag steht das traditionelle Hornschlitten-Rennen auf dem Programm und in Unterammergau finden regelmäßig Rennrodel-Weltcup-Läufe auf der Naturbahn statt.
    Ein besonderes Highlight ist der König-Ludwig-Langlauf Anfang Februar im Graswangtal. Das ist Deutschlands größter Skilanglauf-Wettbewerb bei dem sogar schon blinde und sehbehinderte Gäste unseres Hauses teilgenommen haben. Die Loipen rund um Ettal gelten als besonders schneesicher, denn dort ist um einiges kälter als bei uns in Saulgrub. Man könnte fast meinen dort herrscht im Winter Permafrost, wie in Sibirien – aber warm eingepackt ist das Tal, in dem sich schon König Ludwig II heimisch fühlte, ein wahres Wintermärchen.
    Ein tolles Erlebnis ist der Besuch einer Wildfütterung im Schattenwald bei Graswang. Unter dem Motto ‚Auf der Pirsch nach dem Hirsch‘, können Groß und Klein das freilebenden Wild ganz aus der Nähe erleben.
    Im Übrigen erleben Sie bei uns nicht nur die Besonderheit der winterlichen Landschaft, sondern stärken mit der aktiven Bewegung an der frischen Höhenluft ganz nebenbei Ihr Immunsystem.
    Neben dem großen Aktiv-Angebot kann man bei uns auch wunderbar die Seele baumeln lassen und einfach „Natur pur“ genießen. Herrliche Spaziergänge unter strahlend blauem Himmel entlang des Meditationsweges, vorbei an weiß angezuckerten Bäumen und Sträuchern lassen einem das Herz aufgehen. Innehalten an einer der unzähligen Verweilbänke, um das grandiose Bergpanorama der Ammergauer Alpen zu bewundern und zurück im Hotel bei einer „griabigen“ (gemütlichen) Brotzeit den herrlichen Wintertag Revue passieren zu lassen.
    Hört sich das nicht phantastisch an? Probieren Sie es einfach mal aus, wie sich Winterurlaub bei uns im Ammertal anfühlt!

Für alle, die aktiv in das neue Jahr starten möchten, empfehlen wir unsere Wintersportwochen:
Skilanglauf, Schneeschuhwandern oder Wandern

Erleben Sie den herrlichen oberbayerischen Winter und seine traumhafte Landschaft, auf Langlaufskiern, Schneeschuhen oder einfach nur auf „Schusters Rappen".
Buchbar wochenweise vom:
08.01. bis 26.02.2022
Die Teilnahmegebühr beinhaltet den Begleitservice auf der Piste für blinde und sehbehinderte Gäste und den Bustransfer zu den Loipen.
Es gelten die aktuellen Hotelpreise 2022 zuzüglich 240,00 Euro Teilnahmegebühr pro Woche.
Leitung: Gästebetreuung AURA-HOTEL Saulgrub

  1. Urlaubsangebote im AURA-HOTEL Saulgrub

Es lohnt sich jederzeit für einen spontanen Urlaub im idyllischen Saulgrub anzufragen. Unser Team freut sich über Ihren telefonischen Buchungswunsch unter 08845 / 990 oder per Email unter info@aura-hotel.de
Hier die Übersicht unserer geplanten Angebote:

Dezember 2021:
19.12. – 02.01.2022 Weihnachten und Silvester in Saulgrub

Januar 2022:
08.01. – 26.02.2022 Aktiver Winter mit Langlauf,
Schneeschuhwandern oder Wandern

Februar 2022:
01.02. – 26.02.2022 Aktiver Winter mit Langlauf,
Schneeschuhwandern oder Wandern
12.02. – 18.02.2022 Qualifizierungsseminar Block II des BBSB e.V.
20.02. – 25.02.2022 Fortbildung Physiotherapeuten „Cranio Sacral“
27.02. – 03.03.2022 AK Eltern: Auffrischungsschwimmkurs für Kinder

März 2022:
11.03. – 13.03.2022 AK Eltern: Familienfreizeit – Inklusionswochenende
17.03. – 20.03.2022 Orientalische Tanzgymnastik & Entspannung
18.03. – 20.03.2022 Wochenendseminar der Bezirksgruppe Oberbayern-
Rosenheim und Oberpfalz
20.03. – 23.03.2022 EDV-Kurs für ehrenamtliche Mitarbeiter des BBSB
19.03. – 26.03.2022 Saulgruber Kulturwoche
23.03. – 26.03.2022 EDV-Kurs für ehrenamtliche Mitarbeiter des BBSB

Übrigens haben wir für das Wochenende 5. und 6. März 2022 wieder unseren Ostermarkt mit regionalen Kunsthandwerkern fest eingeplant!

Aufgrund der besonderen Situation kann es bei unseren geplanten Hausprogrammen zu Änderungen oder Absagen kommen. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis!
Genauere Beschreibungen und Preise der einzelnen Angebote finden Sie in unserem aktuellen Hausprogramm und auf unserer Webseite
www.aura-hotel.de/veranstaltungen

Bleiben Sie fröhlich und gesund!
Herzliche Grüße aus dem Ammertal

Ihre Kerstin Skudrin
und die AURA-Newsletter-Redaktion

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

dann rufen Sie uns einfach an unter 0 88 45 99 0
mailen uns unter der Emailadresse info@aura-hotel.de,
oder schicken uns ein FAX unter 0 88 45 99 121.
Telefonische Newsletter-Hotline unter der Rufnummer 0 88 45 99 366 .
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Homepage: www.aura-hotel.de

Ihr BBSB-Inform

BBSB-Inform wird Ihnen, wann immer Sie das wollen, am Telefon vorgelesen. Wählen Sie: 0871 7000 14000. Es gilt das für den benutzten Anschluss vereinbarte Verbindungsentgelt ohne Aufschlag.

Das Redaktionsteam können sie folgendermaßen erreichen:

  • Mail: mailto:bbsb-inform@bbsb.org
  • Judith Faltl: Telefon 0 89 - 68 52 58
  • Tobias Michl: Telefon 0 89 - 59 94 38 62

Wenn Sie sich zum bbsb-inform-Newsletter anmelden möchten, schicken Sie eine leere E-Mail an mailto:bbsb-inform-subscribe@lists.bbsb.org
Dann erhalten Sie von Montag bis Freitag aktuelle Informationen aus dem Blinden- und Sehbehindertenwesen.

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