Das Fernassistenz-Projekt – dubistblind.de – BBSB-Inform – 29.07.2025
Sehr geehrte Damen und Herren,
heute stellen wir ihnen das Fernassistenz-Projekt dubistblind.de vor.
Ziel des Projekts ist, über die vielfältigen Möglichkeiten von Fernassistenz zu informieren, Akteure und Interessierte miteinander zu vernetzen und die Entwicklung erster Angebote im deutschsprachigen Raum zu unterstützen.
Per Busch informiert auf der Seite
zu Fernassistenzangeboten weltweit und beschreibt auch die Angebote, welche aktuell in Deutschland verfügbar sind.
Selbst sagt er von sich:
Ich heiße Per Busch, bin blind und engagiere mich seit 2006 für den Abbau von Barrieren und für Möglichkeiten, behinderungsbedingte Probleme selbstständig lösen zu können. 2015 erfuhr ich zum ersten Mal von professioneller Fernassistenz. Seitdem las ich immer wieder, was blinde und sehbehinderte Menschen in englischsprachigen Ländern mit dem Service von AIRA plötzlich alles machen konnten und wie begeistert die davon waren. Ich fand, so etwas sollte es auch in Deutschland geben.
Aus diesem Grund habe ich 2022 das Fernassistenz-Projekt gestartet und das Tower-Projekt des Sozialunternehmens Bathildisheim mitgegründet. Seit März 2024 engagiere ich mich nicht länger für dieses Unternehmen, siehe unten, unterstütze die Menschen vom Tower-Team aber weiterhin.
Momentan bin ich in Deutschland noch der einzige Experte für Fernassistenz. Das möchte ich ändern! Ich habe keine finanziellen Interessen und bereits mehr als 3000 Stunden unbezahlte Arbeit in das Projekt gesteckt. Meine Texte und die vielen von mir gesammelten Erfahrungsberichte auf dubistblind.de sind die weltweit umfassenste Darstellung dieses Themas im Web und sollen andere motivieren, sich ebenfalls mit diesem neuartigen Lösungsansatz zu beschäftigen.
Ein deutschsprachiger Fernassistenz-Service könnte durch Kostenträger, Selbstzahler, Kommunen, Stiftungen, Krankenkassen, Unternehmen und Mittel aus dem Ausgleichsfonds finanziert werden. Akteure aus der Privatwirtschaft und öffentliche Einrichtungen könnten ihrer zunehmenden gesetzlichen Verpflichtung zur Barrierefreiheit ihrer Angebote so besser nachkommen, genau wie in den USA. Stichwort Barrierefreiheitsstärkungsgesetz.
Wer hilft mit?
Aktuell suche ich für den seit 10 Jahren erfolgreichen Fernassistenz-Pionier AIRA Tech aus Kalifornien nach geeigneten Kooperationspartnern zur Gründung eines gemeinnützigen Joint Venture in Deutschland. Aira hat professionelle Software, sehr viel praktische Erfahrung und arbeitet seit 2024 eng mit Googles KI-Schmiede DeepMind zusammen, weiß aber nur wenig über die speziellen Bedingungen auf dem deutschen und europäischen Markt (Rechtliches, Stakeholder, Fördermöglichkeiten, etc.).
Alles Wichtige über den Service von Aira und das Unternehmen finden sie hier:
Wer mich unterstützen möchte, könnte mich auf geeignete Ansprechpartner in Unternehmen, Organisationen und Institutionen hinweisen bzw. diese auf die Win-win-Möglichkeiten einer Kooperation mit Aira und anderen Akteuren aus dem deutschsprachigen Raum aufmerksam machen. Danke!
Schauen sie doch mal vorbei auf:
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