Donnerstag, 08. Juli 2021

Von-einander lernen – mit-einander musizieren für Eltern, Kinder und Pädagogen vom 17. bis 19.9.2021 – BBSB-Inform – 08.07.2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

Frau Firsching, unsere Mitarbeiterin im Forum Arbeit und Beruf (FArBe), gibt für alle interessierten Musikerinnen und Musiker, Eltern, Kinder, Jugendliche oder Pädagogen einen Seminarhinweis des DVBS weiter.
Sie ist selbst auch Referentin bei der Veranstaltung und beantwortet gerne Ihre Fragen.
Frau Firsching können Sie folgendermaßen erreichen: Gabriele Firsching – Telefon 0911 862354, E-Mail gfirsch@t-online.de.

Vom 17. bis 19. September 2021 führt die Fachgruppe Musik im DVBS wieder ein Fortbildungsseminar im Stephansstift in Hannover durch. Das Seminar richtet sich an Musikpädagogen und Erzieher, aber auch an Eltern. Kinder können an einem speziell für sie eingerichteten Programm teilnehmen.

Sie sind eingeladen zu einem Wochenendfüllenden Aha-Erlebnis.
Geplant sind Gespräche, Kurzvorträge und Workshops.
Wenn Sie teilnehmen möchten, bringen sie gerne ein Instrument Ihrer Wahl mit.
Das Anmeldeformular finden sie am Ende dieses Beitrags.

Programm:
Freitag, 17. September
18:00 Uhr: Abendessen
19:30 Uhr: Musik macht Spaß – Musik machen erst recht
Ein Musikinstrument zu erlernen ist für alle Kinder eine spannende Erfahrung und eröffnet ihnen ein Tor in neue Welten. Welches Instrument eignet sich für einen guten Einstieg? Erfahrungsberichte zu dieser Frage.
(Heike Fuß, München, und Beate Hesse, Friedberg)

Samstag, 18. September
9:00 Uhr: Mit und ohne Noten – über die Bedeutung der Notenschrift
Zunächst vergegenwärtigen wir uns den allgemeinen Stellenwert der Notenschrift für die musikalische Praxis. Im Anschluss skizzieren wir die Bedeutung der Braille-Notenschrift und geben erhellende Einblicke in ihr System.
(Martin Rembeck, Hannover)
10:15 Uhr: Kaffeepause
10:30 Uhr: Singen mit Braille-Noten
Louis Brailles geniale Erfindung, das 6-Punkte-System für den Tastsinn, hat er auch für seine Notenschrift verwendet. Durch gemeinsames Singen von bekannten und weniger bekannten Liedern wird ein Einblick in Erarbeitung und Lerntechnik von Gesangsstücken vermittelt.
(Gabriele Firsching, Nürnberg)
12:00 Uhr: Mittagessen
14:00 Uhr: Lehrmittel gestern und heute
Auf einem kleinen Spaziergang durch Europas größten Stadtwald besuchen wir das Landesbildungszentrum für Blinde. In dem Jugendstil-Ensemble befindet sich das Blindenmuseum.
16:00 Uhr: Kaffeepause
16:30 Uhr: Auswendigspielen – kann man das lernen?
Musizieren ist eine der komplexesten Aufgaben mit höchsten Ansprüchen an die zeitlich-räumliche Präzision und führt zu Anpassungen, welche die Struktur und Funktion des Gehirns verändern. Es gibt „hirngerechte“ Übe-Strategien, die vorgestellt werden sollen mit anschließenden Fragen und Erfahrungsberichten.
(Dr. André Lee, Hannover)
18:00 Uhr: Abendessen
19:30 Uhr: Musik machen als Beruf?
Welche Möglichkeiten für blinde Menschen gibt es, wenn aus der Begeisterung zur Musik eine Berufung wird? Tontechniker, Kirchenmusiker, Schulmusiker, Instrumentalpädagogen, Klavierstimmer geben Auskunft.

Sonntag, 19. September
9:15 Uhr: Immer nur spielen, was da steht?
Komposition und Improvisation sind zwei untrennbare Seiten einer Medaille. An praktischen Beispielen soll gezeigt werden, wie improvisatorisches Lernen funktionieren kann.
(Dr. Corinna Eikmeier, Lübeck)
11:30 Uhr: Feedback des Seminars
12:00 Uhr: Mittagessen und Abreise.

Referentinnen und Referenten:
Corinna Eikmeier studierte Cello und Improvisation und ist Feldenkrais-Lehrerin. Sie promovierte in Wien zum Thema „Bewegungsqualität und Musizierpraxis. Zum Verhältnis von Feldenkrais-Methode und musikalischer Improvisation“. Sie lehrt das Fach Improvisation seit 2007 an der Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover. 2017/18 war sie Gastprofessorin an der Brandenburgischen technischen Universität Cottbus/Senftenberg für Musikpädagogik. Seit 2020 ist sie Professorin für Instrumental- und Gesangspädagogik an der Musikhochschule Lübeck.

Gabriele Firsching war Musiklehrerin am bbs Nürnberg. Dort leitete sie den Kinder- und Jugendchor, unterrichtete Musik in Blinden- und Sehbehindertenklassen, erteilte Klavier- und Blockflötenunterricht. An der Berufsfachschule für Musik unterrichtete sie Gesang und Braille-Notenschrift. Sie leitet den Conrad-Paumann-Chor, Nürnberg, einen gemischten Chor mit blinden, sehbehinderten und sehenden Sängerinnen und Sängern und eine Blockflötengruppe.

Beate Hesse: Musiklehrerausbildung in den Fächern Klavier und Orgel in Österreich; Weiterbildung an der Musikakademie Remscheid „Instrumentalspiel mit Behinderten“; Musiktherapiestudium in Frankfurt/Main zum Thema „Musiktherapie mit geburtsblinden Kindern“; seit 1985 Musiklehrerin/Musiktherapeutin an der Johann-Peter-Schäfer-Schule, Friedberg – ÜBFZ Sehen; seit 2001 Leitung der Kinder- und Jugendchöre der Ev. Kirchengemeinde Gambach; seit 2010 Leitung der AG Musik im VBS mit Organisation mehrtägiger Musikfortbildungen und Dozententätigkeit zu blindenpädagogischen Themen.

Heike Fuß studierte in München am Richard-Strauß-Konservatorium und schloss ihr Studium als staatlich geprüfte Musiklehrerin ab; Sie unterrichtet im Einzel- oder Kleingruppenunterricht freiberuflich Klavier und Blockflöte. Sie ist auch in der musikalischen Früherziehung tätig. Frau Fuß ist blind und unterrichtet zu 90 % sehende Schüler. In ihrer Kirchengemeinde leitete sie 35 Jahre den Kinderchor und arrangierte vielfältige Veranstaltungen.

Prof. Dr. André Lee studierte in München Medizin, wo er auch seine Dissertation abschloss. Von 2009 bis 2014 war er am Institut für Musikphysiologie und Musiker-Medizin in Hannover (IMMM) tätig. Schwerpunkte waren die Dystonie und aufgabenspezifisches Zittern bei Musizierenden. Anschließend war er in der Neurologie des Klinikums rechts der Isar (München) tätig, wo er 2020 seinen Facharzt für Neurologie erhielt. Ende 2020 wurde er zum Professor an das IMMM berufen. Er spielt seit dem 6. Lebensjahr Geige und ist weiterhin in Orchestern und kammermusikalisch aktiv.

Martin Rembeck: von Geburt hochgradig sehbehindert, Klavierstimmerausbildung, Musikstudium (Klavier); Ausbildung blinder Klavierstimmer in China (1999), Klavierlehrer; Lehrer für Solmisation; Coaching für Musiklehrer blinder Schüler; Erwachsenenbildung: Vorträge, Seminare und Führungen (Musik, Geistes- und Kulturgeschichte). Veröffentlichungen u. a.: Klavierschule "Klavier lernen Punkt für Punkt" (Zürich 2012), "Der große Garten in Hannover Herrenhausen" (Leipzig 2015).

Informationen zur Anmeldung:
Anmeldeschluss ist der 16.08.2021.

Tagungsort:
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung
Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover
Telefon: 0511 5353609, E-Mail: seminare@zeb.stephansstift.de.

Kosten:
Die Seminargebühr (inklusive Unterkunft, Vollverpflegung, Tagungsgetränke) beträgt für dieses Seminar:

  1. Berufstätige und Personen in einer Ausbildung mit Anspruch auf Vergütung: 335 €
  2. für Begleitpersonen werden berechnet: 200 €.

Hinweis für Berufstätige:
Alle Berufstätigen und diejenigen, die eine Ausbildung mit Anspruch auf Vergütung absolvieren, können bei berufsbezogenen Seminaren bei ihrem zuständigen Integrationsamt einen Antrag auf Kostenerstattung stellen. Wir haben die Förderfähigkeit beim LWV Hessen beantragt und gehen davon aus, dass dem Antrag stattgegeben wird. Wenn dies im Anmeldebogen angekreuzt wird, erhalten die Teilnehmenden von der Geschäftsstelle zur Vorlage bei ihrem zuständigen Integrationsamt die Kopie des Bescheids des LWV sowie das Programm, die dann nur noch – zusammen mit dem individuellen Antrag – dorthin weitergeleitet werden müssen. Sollten Probleme bei der Antragstellung auftreten, können Sie gerne die Hilfe der Rechtsberatung des DVBS in Anspruch nehmen.

Solidaritätsfonds:
Zur Unterstützung von Studierenden und Arbeitslosen hat der DVBS einen Solidaritätsfonds eingerichtet. Die Gelder aus dem Fonds dienen dazu, Arbeitslosen und Studierenden, die eine Seminarteilnahme nicht von Kostenträgern finanziert bekommen, eine teilweise Erstattung von Kosten zu ermöglichen.
Gelder für diesen Fonds sollen über freiwillige Spenden "finanzierter Seminarteilnehmer" eingeworben werden. Bitte tragen Sie mit Ihrer freiwilligen Spende dazu bei, dass aus diesem Topf bald vermehrt Vereinsmitglieder unterstützt werden können (Bank für Sozialwirtschaft Kassel, IBAN DE51 3702 0500 0007 0029 05, Stichwort "Solidaritätsfonds"). Sie erhalten selbstverständlich eine Spendenbescheinigung.

Anmeldung:
Anmeldeschluss, auch für Begleitpersonen, ist der 16.08.2021.
Wir freuen uns, wenn das Programm auf Interesse stößt, und bitten um Anmeldung schriftlich oder per E-Mail an axnick@dvbs-online.de bei der Geschäftsstelle des DVBS, z. H. Herrn Axnick

Zu der Veranstaltung angemeldet sind in der Regel nur diejenigen Personen, die innerhalb der Anmeldefrist das vollständig ausgefüllte Anmeldeformular (letzte Seite des Rundschreibens) der Geschäftsstelle zugeleitet haben. Übersteigt die Zahl die verfügbaren Plätze, so gilt für die Vergabe das Eingangsdatum des Anmeldebogens in der Geschäftsstelle des DVBS.

Nach Anmeldeschluss erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer weitere Informationen über die Unterkunft und die Anreisemöglichkeiten, die Rechnung sowie eine Liste der Teilnehmenden.
Teilnehmen können auch Nichtmitglieder, allerdings werden Mitglieder des DVBS bei der Vergabe der Plätze zuerst bedacht.

Abmeldung:
Ein Rücktritt bis vier Wochen vor Seminarbeginn ist ohne Begründung möglich. Es werden 85 % der eingezahlten Teilnahmegebühr erstattet.
Eine spätere Abmeldung ist nur aus wichtigem Grund möglich, der mit der Abmeldung nachgewiesen wird (z. B. Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, unvorhergesehene dienstliche Unabkömmlichkeit, Notfälle im Bereich der häuslichen Lebensgemeinschaft). Wird der Rücktritt anerkannt, so werden 85 % der eingezahlten Teilnahmegebühr erstattet. Sonst erfolgt eine Rückzahlung der Teilnahmegebühr nur dann, wenn der reservierte Platz an eine andere Person vergeben werden kann.

Absage durch den DVBS:
Von der Durchführung einer Veranstaltung ist nach den Richtlinien des DVBS in der Regel abzusehen, wenn sich weniger als zehn Teilnehmerinnen oder Teilnehmer angemeldet haben. Die Teilnahmegebühr wird zurückerstattet. Das Gleiche gilt, wenn die Veranstaltung aus Gründen, die der DVBS zu vertreten hat, entfällt.

Anmeldeformular
Absender
Name, Vorname:
Adresse:

An die
Geschäftsstelle des DVBS
Frauenbergstraße 8
35039 Marburg

Anmeldung zum Seminar "Voneinander lernen, miteinander musizieren" vom 17.09.2021 bis 19.09.2021 in Hannover

Hiermit teile ich mit, dass ich am oben genannten Seminar teilnehme (bitte Unzutreffendes streichen oder löschen).

Ich komme mit Begleitung: ja / nein
Name der Begleitperson: ……………………………………..
Ich/Wir brauchen eine Übernachtungsmöglichkeit: ja / nein
( ) Doppelzimmer / ( ) Einzelzimmer
Das Doppelzimmer teile ich mit: ……………………………………….…
Ich möchte vegetarisches Essen: ja / nein
Meine Begleitperson möchte vegetarisches Essen: ja / nein
Ich komme mit Führhund: ja / nein
Ich benötige eine Anmeldebestätigung für das Integrationsamt: ja / nein

  • per Post: ja / nein
  • per E-Mail: ja / nein

Weitere Angaben von nicht Berufstätigen:

Ich bin

  • erwerbslos ja / nein
  • studierend ja / nein
  • Rentner oder Rentnerin ja / nein

Ich beantrage eine Förderung aus dem DVBS-Solidaritätsfonds: ja / nein

Nach Ablauf der Anmeldefrist erhalte ich eine Rechnung über den Tagungsbeitrag.

Mit Abgabe der Anmeldung erkläre ich mich einverstanden, dass meine Kontaktdaten in die Liste der Teilnehmenden aufgenommen und an alle Teilnehmenden verschickt werden (ggf. diesen Absatz streichen).

Ort und Datum:

Unterschrift: ………………………………………………………

Anmerkung: Sollten Sie das Formular per E-Mail schicken, ist die Anmeldung auch ohne Unterschrift verbindlich.

Ihr BBSB-Inform

BBSB-Inform wird Ihnen, wann immer Sie das wollen, am Telefon vorgelesen. Wählen Sie: 0871 7000 14000. Es gilt das für den benutzten Anschluss vereinbarte Verbindungsentgelt ohne Aufschlag.

Das Redaktionsteam können sie folgendermaßen erreichen:

  • Mail: mailto:bbsb-inform@bbsb.org
  • Judith Faltl: Telefon 0 89 - 68 52 58
  • Tobias Michl: Telefon 0 89 - 59 94 38 62

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