BBSB-Inform am 11.06.2026
Auch heute haben wir wieder vier verschiedene Themen für Sie, von Kultur bis hin zu einem Hör-Tipp des DVBS.
Kunst begreifen! Tastführung zu ausgewählten Original-Kunstwerken der Ausstellung „Weg und Wandlung“ am Freitag, 19. Juni 2026 von 18 bis 19:30 Uhr
Anfassen erwünscht: In dieser Führung erleben Sie Kunst mit Ihrem Tastsinn.
Ausgewählte Original-Kunstwerke von Susu Gorth und Tansu Gül dürfen Sie mit Ihren Händen begreifen. Dadurch erhalten Sie einen intensiven Zugang zu Formen, Materialien und Strukturen.
Im Anschluss tauschen wir uns im gemeinsamen Gespräch über die sinnlichen Eindrücke aus und erfahren Hintergründe zur Entstehung der Werke.
Die Künstlerinnen Susu Gorth und Tansu Gül arbeiten auf unterschiedliche Weise mit Material, Form und Identität. Susu Gorth verwandelt gebrauchte Materialien unserer Konsumgesellschaft, wie Matratzen, in große, weiche Skulpturen. In diesem Upcycling-Prozess entstehen Werke, die stark in den Raum wirken und körperlich erfahrbar werden.
Ort: Galerie Bezirk Oberbayern, Prinzregentenstraße 14 (gegenüber Haus der Kunst), 80538 München
Mit Abholservice für blinde und sehbehinderte Menschen um 17:30 Uhr am U-Bahnhof Lehel
Anmeldung erwünscht unter galerie@bezirk-oberbayern.de oder 089 2198 39999
Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen und Hör-Flyer im Internet unter: https://www.bezirk-oberbayern.de/Kultur/Galerie-Bezirk-Oberbayern/Kunst-inklusive-/Audioflyer/
Quelle: Galerie Bezirk Oberbayern
Premiere: NordArt erweitert Kulturzugang mit Telefonführungen dank „Bei Anruf Kultur (BAK)“
Die internationale Kunstausstellung NordArt wird in diesem Sommer Teil des bundesweiten Angebots „Bei Anruf Kultur“. Damit kann eine der bedeutendsten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst Europas erstmals ortsunabhängig und niedrigschwellig per Telefon erlebt werden. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich.
Die NordArt gehört seit vielen Jahren zu den festen Größen der internationalen Kunstszene. In der historischen Eisengießerei Carlshütte in Schleswig-Holstein präsentieren jährlich rund 200 ausgewählte Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt ihre Werke. Ab Juni 2026 ist der Zugang mit „Bei Anruf Kultur“ zum ersten Mal auch per Telefon möglich.
Die nächste und zeitgleich erste Telefonführung findet am 19. Juni 2026, 17:00 Uhr, mit dem Thema „NordArt: Länderfokus 2026 Baltikum“ statt.
Die einstündigen Telefonführungen sind kostenfrei und bieten Raum für Austausch und Fragen. Anmeldung sowie weitere Informationen unter: www.beianrufkultur.de
Quelle: Pressemitteilung BAK Juni 2026
„Mittwinter“ im Metropoltheater München mit Live-Audiodeskription am 20.06.2026
Das Metropoltheater informiert:
Am Samstag, den 20.06.2026, um 19.30 Uhr zeigen wir im Metropoltheater unsere Produktion „Mittwinter“ von Zinnie Harris, Regie Jochen Schölch, mit Live-Audiodeskription für blinde und seheingeschränkte Menschen und mit Gebärdensprachdolmetschen/DGS für gehörlose Menschen.
Der Eintrittspreis beträgt für Menschen mit Behinderung 15,00 €, im Schwerbehindertenausweis eingetragene Begleitpersonen haben freien Eintritt, Blindenführhunde dürfen mit in den Theatersaal genommen werden.
Regulärer Preis: 20,00 € | 25,00 €
Reservierungen sind möglich unter Tel. 089 32195533 und info@metropoltheater.com.
Für blinde und seheingeschränkte Gäste bieten wir wieder eine Abholung vom U-Bahnhof Freimann an – Treffpunkt ist 17.45 Uhr direkt am Bahnsteig (bitte informieren Sie uns bei Kartenreservierung, wenn Sie abgeholt werden möchten). Falls ein Zurückbringen an die U-Bahn-Station nach der Vorstellung gewünscht wird, kann dies ebenfalls bei Reservierung angemeldet werden.
Ebenso gehört zum festen Bestandteil einer solchen Vorstellung eine Bühnenbegehung vor der Vorstellung zum Kennenlernen von Ensemble, Kostümen und Bühnenbild. Diese beginnt eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.
Weitere Informationen zur Reihe „AllInclusive“ im Internet unter: https://www.metropoltheater.com/service/all-inclusive/
Quelle: Metropoltheater München
Neuer DVBS-Podcast – Aleksander Pavkovic im Gespräch
Blinden Menschen eine Perspektive schaffen, selbst für ihre Rechte einzutreten – Aleksander Pavkovic vom Deutschen Katholischen Blindenwerk im Gespräch.
Das Deutsche Katholische Blindenwerk (DKBW) entstand 1969 aus einem eher aktivistischen Verständnis heraus, blinde und sehbehinderte Menschen so zu fördern, dass sie selbst für ihre Belange eintreten können. Auch die damalige kirchliche Ansicht, dass Menschen mit Behinderung Objekte der Fürsorge seien, wollte man ad acta legen. Bis heute ist das DKBW national und international tätig und setzt sich in verschiedenen Bereichen für Menschen mit Sehbeeinträchtigung jeden Alters ein. In dieser Podcast-Folge ist der Vorsitzende Aleksander Pavkovic zu Gast und berichtet über die Arbeit des DKBW. Außerdem erzählt er von seinem persönlichen Engagement im Verein.
Den DVBS-Podcast können Sie direkt auf der DVBS-Website hören: https://podcast.dvbs-online.de/?name=2026-05-20_dvbs_podcast_mai_2026.mp3
Sie finden ihn auch überall, wo es Podcasts gibt.
Quelle: Newsletter DVBS horus aktuell
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