Nahaufnahme eines Auges mit blauer Iris mit Pupille, Lidrändern und Wimpern

Retinopathia Pigmentosa

Retinopathia Pigmentosa (RP), umgangssprachlich meist „Retinitis Pigmentosa“ genannt, bezeichnet eine Gruppe verschiedener Augenerkrankungen. Dabei sterben die Sehzellen der Netzhaut (Retina) aufgrund eines Gendefekts ab.

Erste Anzeichen treten bei Betroffenen meist in den ersten dreißig Lebensjahren auf. Typisch sind vor allem:

  • Nachtblindheit, also ein Sehverlust bereits in der Dämmerung,
  • Schwierigkeiten bei der Hell-Dunkel-Anpassung,
  • schlechtere Krontrastwahrnehmung,
  • Blendungsempfindlichkeit,
  • schlechteres Farbenerkennen,
  • eingeengtes Gesichtsfeld.

Im fortgeschrittenen Stadium wird das Sehfeld, das beim gesunden Auge etwa 120 bis 180 Grad beträgt, oft auf einen kleinen Bereich von nur wenigen Grad eingeschränkt. Betroffene sehen dann nur noch wie durch eine Röhre oder einen Tunnel, was eine optische Orientierung praktisch unmöglich macht.

Bislang gibt es keine Therapie, um die RP zu heilen und auch eine Vorbeugung ist nicht möglich. Eine Gentherapie wurde bereits zugelassen, weitere Therapiemöglichkeiten werden erforscht.

(Quelle: Pro Retina)

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